Dienstag, 17. August 2010

Tag 11 - Dienstag 10.08.2010 - Der Camper ist startklar, und wir schon lange!!!

(Anmerkung der Redaktion: Wie man am Eingangssatz sehen kann berichtet mal wieder Volker)

Heute stand mal wieder ein Läufchen auf dem Programm. Da ich die letzten zwei Tage Pause gemacht hatte entschied ich mich für die längere Variante und nutzte die Zeit um ein bisschen mehr von Boulder zu sehen… Ich lief durch schöne Wohngegenden und gut gepflegte Grünanlagen, doch was mir am meisten im Gedächtnis bleiben wird ist der Blick auf die Rockys wenn man stadteinwärts läuft… man muss es einfach bei Sonnenaufgang selber mal gesehen haben…

Zurück bei Robert waren alle schon auf Achse nur einer noch nicht… Nach diversen vergeblichen Versuchen nachts immer wieder eine geeignete Schlafposition zu finden stellte sich das Dilemma in den frühen Morgenstunden deutlich dar: Davids Luftmatratze verlor doch mit der Zeit ziemlich viel Luft. Abends noch neben mir eingeschlafen lag ein morgens eine Etage tiefer auf dem Boden…

Nach dem Frühstück bei Robert stand an diesem Tag unser Fahrzeugwechsel auf dem Programm. Auch hier half uns Robert super (gut, dass er an dem Tag arbeitsmässig ein wenig flexibel war). Die Rückgabe unseres SUV verlief schnell und problemlos beim Vermieter National.


Wie erwartet dauerte das Abholen unseres Wohnmobiles ein bisschen länger, denn es gab diverses zu erklären: Wassertank, Abwasserschlauch, Stromversorgung, Generator, Propangas und, und, und… wir hörten uns das alles geduldig an und hofften einfach mal, dass die anderen das schon verstanden hatten… :-)

Alle Papiere waren ausgefüllt uns los gings zur „Testfahrt“ nach Boulder, wo wir dann alle Sachen in den Camper luden, uns von Robert verabschiedeten und uns auf den Weg zum ersten Campingplatz in der Nähe der Rocky Mountains machten. Bei einem kurzen Zwischenstopp im Walmart wurde die Grundausstattung in Sachen Essen und Getränke besorgt.

Ohne grössere Probleme erreichten wir unseren schönen Campground in Fort Collins und beschlossen den Abend mit leckeren Steaks vom Grill, ein paar kühlen Getränken und einer schönen Aussicht auf die hinter den Rockys untergehende Sonne…






Montag, 16. August 2010

Tag 10 - Boulder / Colorado – Besuch bei Robert

Hallo Freunde!
Ich bin es mal wieder, der eigentliche Bloginhaber, der aber aufgrund fahrtechnischer Verpflichtungen in letzter Zeit ein wenig beschäftigter war als andere und somit das bloggen auch diesen anderen überlassen hat (na eigentlich nur dem einen :-) ).
Ich setze mal nach unserem Shopping in Baraboo an… Nach erfolgreichem Einkaufen ging es um ziemlich genau 18 Uhr on the Road Richtung Boulder bei Denver in Colorado. Vor uns lagen geschmeidige 1600 km, die in einem Stück bewältigt werden wollten.

Größere Kartenansicht
Nachdem ich die ca. 1700 km von NYC bis zu den Niagara Falls und von dort über Chicago bis Milwaukee das Steuer nicht aus der Hand gegeben habe (ich fahre ja gerne :-) ), war es nun an der Zeit den zweiten renommierten Starpiloten ans Steuer zu holen! Uwe ließ sich erstmal die Automatikschaltung erklären (Auffrischungskurs, da letztmalig vor 25 Jahren gefahren) und dann ging es los. Nach 300 gefahrenen Kilometern übernahm ich dann vollmundig mit den Satz: “Nächster Stopp in 700 km in ca. 7 Stunden!“ das Steuerrad unseres Dodges für die Nachtetappe.
Gegen Mitternacht bremste uns dann ein Naturspektakel der besonderen Art ein bzw. im Endeffekt sogar aus. Schon vom fernen war im beschaulichen Iowa der Nachthimmel durch Wetterleuchten und Blitze taghell durchsetzt (wenn wir (bzw. ich) es irgendwann schaffen Videos in den Blog einzufügen, gibt es auch davon Eindrücke). Die Hoffnung, dass das Unwetter sich in Grenzen halten würde, ging leider nicht in Erfüllung. Nachdem ich mich bei minimalster Sicht ca. 100 km durch einen zum Teil Wolkenbruch- und Sintflutartigen Regen gekämpft hatte, musste ich kapitulieren. Stroboskopartiges Geblitze im Sekundentakt, Scheibenwischer auf Vollgas und nicht mehr erkennbare Straßenmarkierungen waren dann doch irgendwann zuviel der nicht attraktiven Reizüberflutung. Nach 20 Minuten Pause auf einem Parkplatz ging es dann weiter in Richtung des Bundestaates Nebraska. Um 5:30 Uhr morgens trat Uwe dann wieder ins Rampenlicht, um uns aus Iowa heraus ins hochinteressante Nebraska (O-Ton Glenn: „There’s aaabsolutely nothin‘“) zu chauffieren. 3 Stunden später übernahm ich wieder das Steuer um uns wohlbehalten nach mehr oder weniger 18 Stunden Fahrt an unser Ziel nach Boulder zu bringen. Auf den letzten 20-30 Meilen grüßten uns am Horizont schon die Rocky Mountains mit ihrem sensationellen Panorama.



Da Robert, ein Freund aus Volkers Schulzeit noch bis ca. 18 Uhr arbeiten musste, überbrückten wir die Zeit mit einer sehenswerten und interessanten Fahrt hinein in die Ausläufer der Rocky Mountains.

Und jetzt schreibt wieder der eine (Volker):
Bevor ich mit dem eigentlichen Bloggen weitermache möchte ich ein paar Worte über den Bloginhaber verlieren, und die meine ich auch (zur Abwechslung) wirklich ernst meine…
Es war zwar von vornherein geplant, dass auch ich, oder später mal Carina ein paar Posts hier zum Besten geben, doch verschiedene Umstände führten dazu, dass ich hier das ein, oder andere Mal öfter in die Tasten gehauen habe. David würde auf jeden Fall hier gerne viel öfter posten, doch die Zeit, die mal ein Wifi-Anschluss vorhanden ist, ist er hauptsächlich damit beschäftigt Bilder hochzuladen und diese in den Blog einzufügen. Zusätzlich versucht er seit Tagen hartnäckig, meine Videos hochzuladen, was sich als durchaus große Herausforderung entpuppte. Aber er gibt nicht auf und wird eines Tage Erfolg haben (selbst wenn es erst am letzten Tag sein sollte:-)). Wie die meisten sicherlich wissen ist David ein sehr schlechter Beifahrer (bzw. ihm wird schnell mal schlecht), was dazu führt, dass er die meiste Zeit das Steuer nicht aus der Hand lässt. Somit bleibt für ihn leider wenig Zeit z.B. auch mal während der Fahrt ein paar News online zu stellen… Zudem würde er ja dann noch (wie oben erwähnt) mit eventuellen Würgereizen zu kämpfen haben :-( (Anmerkung der Redaktion (David): das stimmt! Und in diesem riesen Schiff wird mir sogar übel, wenn morgens jemand aus dem Bett tritt und das Wohnmobil zum schwanken bringt :-))
Also für alle die Davids detaillierte Einträge vermissen: Er sucht jeden Tag eifrig wie ein Lawinensuchhund nach jeder noch so unmöglichen Wireless-Lan-Verbindung um diesen Blog so zeitnah wie möglich mit Informationen zu füttern, doch vor allen in den letzten Tagen (wir besuchten viele Nationalparks, die teilweise Wüsten sind) war dies nicht immer einfach. Auch die Campingplätze lassen uns leider oft im Stich… aber Besserung ist in Sicht, versprochen…

Sooooo, dann mache ich mal weiter mit dem Tag in Boulder: Um nun also die Zeit bis etwa 18 Uhr zu überbrücken entschieden wir uns die Gegend ein wenig zu erforschen. Ein kurzer Anruf bei Robert half uns hier wirklich weiter und so starteten wir zu einer Tour in die ersten Ausläufer der Rockys. Das Wetter spielte (noch) wunderbar mit, so dass wir nach kurzer Zeit gut gelaunt zu einem kleinen Spaziergang starteten und einen ersten Vorgeschmack auf die kommenden Tage erhalten konnten…







Ein weiterer Stopp bei den Boulder Falls sollte dann vorerst unser letzter sonniger Moment des Tages sein…


… denn dann kam der nächste grosse Regen :-( Trotz des widrigen Wetters entschieden wir uns noch ein wenig weiter den Berg hinaufzufahren. Im idyllischen und leider ziemlich verregneten Bergort Nederland..


..angekommen gönnten wir uns eine kurze Pause um dann wieder den Weg zurück nach Boulder anzutreten… doch was nun? Immernoch drei Stunden bis Robert zu Hause war und wir waren totmüde und vollkommen unmotiviert durch das schlechte Wetter draussen. Nach kurzer Beratungszeit im Starbucks entschieden Carina und ich uns dazu noch ein Stündchen die Innenstadt Boulders anzusehen. Bei wieder besser werdendem Wetter eine durchaus lohnende Entscheidung, denn die Fussgängerzone von Boulder ist wirklich sehenswert.
Dann war es endlich 18 Uhr und pünktlich parkten wir vor Roberts Wohnung ein um dann feststellen zu müssen, dass diese noch unbewohnt war. Doch wir mussten nicht mehr lange warten dann näherten sich Robert und seine „Bald-Frau“ Ina mit jeder Menge Essen im Gepäck. Die Bedingung für unseren Besuch war ja schließlich auch ein echtes amerikanisches Barbecue… Nach unserer langen Fahrt waren wir erstmal froh eine schöne und warme Dusche nehmen zu dürfen, was dann auch jeder ausgiebig tat… Nach Bewunderung der Wohnung von Ina und Robert (zweistöckig mit Terrasse und Blick auf die Rocky Mountains) widmeten wir uns dann dem nächsten anstehenden Grundbedürfnis: HUNGER!!!!! Und auch hier wurden wir natürlich nicht enttäuscht. Leckere Riesensteacks, saftige Burger und delikate Würstchen ließen uns schnell vergessen, dass die Ofenkartoffeln ein paar Minuten (positiv für Robert geschätzt :-)) später auf den Tisch kamen. Doch auch die waren eine Klasse für sich und wurden noch verputzt… Da auch das noch nicht genug schien, kam dann noch ein 4-Liter-Eimer amerikanisches Eis auf den Tisch, dass man natürlich mit Schokosauce essen musste :-)) Nach diesem Festmahl gings dann für alle Reisenden zufrieden ins Bett… Für mich persönlich war es toll Ina und Robert mal wieder gesehen zu haben. Falls Ihr zwei das mal lesen solltet: Ich freue mich für Euch dass Ihr zusammen Euren Weg gefunden habt und dass es Euch gut geht. Schade, dass ich nicht Eurer Hochzeit beiwohnen kann, ich wünsch Euch auf jeden Fall alles Gute und dass wir trotz der großen Entfernung den Kontakt weiterhin halten können.
Uns vier Reisenden hats supi bei Euch gefallen. Vielen Dank für alles!!!!!


Dienstag, 10. August 2010

Tag 9 – Byebye Milwaukee - Nach dem Shoppen Augen zu und durch!!!

Volker bloggt mal wieder (Anmerkung vom Bloginhaber)

Aufwachen…. Schock… Nein… Es regnet wie aus Kübeln… Dünn… der Lauf stand auf der Kippe… Leichte Panik kam auf… Nach kurzer Überlegungsphase siegte dann doch die Vernunft und ich gönnte mir mal einen Pausentag… Hätte ich gewusst was dann kommt, hätte ich sicherlich noch einen Marathon hingelegt, denn es kam Frühstück Teil zwei. Laura und Karen gaben wirklich alles um uns einen tollen und leckeren Abschluss unseres Milwaukee-Aufenthaltes zu zaubern… War wirklich saulecker, und genauso wie man sich ein amerikanisches Frühstück vorstellt:
Unsere frisch zu uns gestossenene Mitreisende Carina zieht sehr gerne Vergleiche zu uns Deutschen bzw. der Lebensweise in Deutschland, also werde ich das mal anhand des Frühstückes von heute Morgen mit meinem „normalen“ Frühstück in Deutschland tun:

Volkers Frühstück
Essen -- ca. Kcal -- Fett
Sonnenblumenbrötch. -- 100 -- 6%
Eiweiss/Schinken/Papr. -- 150 -- 10%
Cornflakes mit fettarmer Milch -- 180 -- 4%
Banane -- 120 -- 0%

Karens bzw. Lauras Frühstück
Essen -- ca. Kcal -- Fett
French Toast + Butter -- 125 -- 30%
Rüherei mit Cheddar -- 350 -- 45%
Pancake + Ahornsirup -- 280 -- 40% Röstiecken+Frikadelle -- viele -- nicht mehr messbar :-)

Aber immerhin gabs 2%-Milch :-)))

Liebe Familie Thomas,
falls Ihr das irgendwann mal lesen und übersetzen solltet, dann möchten wir Euch Folgendes sagen: Wir hatten eine tolle Zeit bei Euch, vielen Dank für alles!!! Und auch wenn wir bestimmt nicht jeden Tag so frühstücken würden, weil wir sonst von unseren Angehörigen am Flughafen in Frankfurt nicht mehr erkannt werden würden, wars superlecker!!!
YOUR FOOD WAS REALLY GOOD STUFF!!!!!!!!!



Danach war es an der Zeit Abschied zu nehmen, von den Thomas`, von Milwaukee und von der Zivilisation, denn eine 16-stündige Fahrt durchs Nichts stand uns bevor…
Nach knapp zwei Stunden Fahrt stand allerdings noch ein kleines Highlight auf dem Programm. Shoppen im Tanger Outlet Baraboo.


Diese Outlet-Mall mitten im Nichts bescherte uns ein weiteres Mal amerikanische Markenware zu günstigen Preisen. Während David, Carina und ich uns weitestgehend um Klamotten kümmerten fanden wir Uwe am Treffpunkt voller Stolz mit einem nagelneuen Trolley vor… Somit wären dann wohl die Zeiten der guten alten Reisetasche von Uwe gezählt…

Um 18 Uhr ging es dann los in Richtung Boulder. Dazu dann im mehr folgenden Post…

Zum Schluss gibt’s mal wieder einen kleinen Englischkurs. Nach diesem aufregenden Wochenende in Milwaukee sind wir jetzt fast Native Speakers geworden :-)

Deutsch – Englisch
Do you, guys…? – Habt Ihr…?/ Seid Ihr…?
Refill – trinken so viel Du willst
Soda – Cola, Fanta, Sprite usw…
Works – automatische Beilage bei einem Burger (Gurke, Tomate, Salat, Senf, Ketchup usw…)
Full Hookup – das volle Programm
Worthful – wertvoll
Senseful – sinnvoll
Good Stuff – das Essen, dass ich gerade zu mir genommen habe ist sehr lecker :-)

Tag 8 – Ein Tag in Milwaukee, Samstag 07.08.2010

Soooo… fliegender Wechsel und damit wieder Volker am Posten…:-)

Der Tag in Milwaukee begann für uns aufgrund des längeren Vorabends ein wenig später. Also startete ich zu meinem „Erkundungslauf“ durch Glenns Wohngebiet erst gegen neun Uhr. Als ich so meine Runden drehte musste ich das erste Mal an diesem Tag feststellen, dass die Amis doch ein wenig anders sind als der Rest der Welt. Jedes (der ungefähr 300) Häuser, an denen ich diesen Morgen vorbeigelaufen bin, sah auch wie das andere. Ich konnte mich wirklich nur an den Strassennamen orientieren, sonst hätte ich wohl nicht mehr zu Glenn nach Hause gefunden.

Straßenausblick aus Glenns Einfahrt


Auffällig war auch, dass an diesem Samstag so gut wie jeder Hausbesitzer mit seinem kleinen Traktor den Rasen vor dem Haus und dem Gehweg gemäht hat und an jedem Haus eine riesige USA-Flagge hing…
Bei Glenn angekommen wurde ich Zeuge der nächsten amerikanischen Eigenheit: dem Essen. Unser Frühstück nahmen wir zur Verwunderung in einem griechischen Restaurant ein, dass sieben Tage die Woche, rund um die Uhr Frühstück anbietet…
Ich bestellte mir Rühereier mit Vollkorntoast, und war wohl damit der einzige wahre „Frühstücker“:
Glenn, David und Uwe: Bacon-Cheeseburger mit Cola und Pommes
Carina: Chickensandwich
Karen: Chickenwrap
Fairerweise muss ich dazusagen, dass wir das Frühstück erst gegen 12 Uhr mittags einnahmen… Ein wichtiges Wort beim Thema Essen ist auch „Refill“: Wasser, Kaffee und Softdrinks gibt’s meistens so viel man will und das unaufgefordert…
Zum Thema Frühstück später noch ein wenig mehr :-)
Nach diesem interessanten Essen und einem kleinen Stopp bei Glenn und Karen zu Hause zeigten diese uns etwas von Milwaukee und Umgebung, die alles andere als unattraktiv ist. Dass Milwaukee am Lake Michigan liegt war uns bekannt, dass wir dort einen schönen Sandstrand vorfinden werden hat uns freudig überrascht.











Ein kurzer Strandspaziergang endete auf der Pier des Milwaukeeer Hafens :-)))) mit dem Blick auf die kleine aber feine Skyline. Es folgte eine kurze Stadtrundfahrt, die aufgrund der weiteren Zeitplanung ohne Zwischenstopp bei Glenn und Karen zu Hause endete…
Nach einer einstündigen Ausruh-, Umzieh-, Frischmach bzw. Getränkepause ging es dann direkt zur „Abendaktivität“ über. Auf dem Gelände einer Nascar-Rennstrecke war ein riesiger Rummelplatz aufgebaut (für alle Nichthochdeutschsprecher auch „Kerwe“, „Kerb“, „Feschdl“, „Kirchweih“ oder wie auch immer genannt), auf dem man alles Mögliche essen, trinken, fahren und zocken konnte. Zudem waren auch diverse kleinere und grössere Bühnen für verschiedene Liveacts errichtet. Auf der Hauptbühne spielte von acht bis zehn Uhr die Band „Think Floyd“. Da Glenn und Karen grosse Fans dieser Pink Floyd-Coverband sind war ein Besuch dieses Gigs für uns natürlich ein Muss. Auch wenn wir vier sicher nicht die allergrössten Pink Floyd Fans sind hatten wir eine gute Zeit… :-)





Bei einem „abendabschliessenden“ Getränk gab uns Glenn noch wertvolle Tipps für den weiteren Verlauf unseres Road Trips. Es ist also davon auszugehen, dass wir hier und da unser Raschder noch ein wenig modifizieren werden…

Montag, 9. August 2010

Tag 7 – Ankunft Carina – Leaving Chicago – and back to the roots

Hey guys! How is it goin’?
Nachdem Volker in der letzten Zeit das Bloggen übernommen hat, reiße ich ihm mal wieder das Steuer ähhh Netbook (ersteres darf er ja gar nicht bedienen:-) ) aus der Hand.
Wir sind mittlerweile in Milwaukee und ich werde jetzt versuchen Tag 7 zu reflektieren. Nach dem Auschecken aus unserem Nobelhotel ging es in Richtung Flughafen um Carina abzuholen. Diese landete um 10:50 Uhr auf dem zweitgrößten Flughafen der Welt und komplettierte nach zwei Stunden Einreiseformalitäten unsere Reisegruppe.


Danach ging es in nördlicher Richtung nach Milwaukee! Auf halbem Weg etwa, im Städtchen Gurnee, legten wir einen ausgedehnten Shoppingstop ein. Dies bot sich in sofern an, dass Glenn und seine Frau Karen erst gegen 23 Uhr in Milwaukee sein konnten. Für alle neuen Leser meines (unseren) neuen Blogs ein paar erklärende Worte zum geplanten Besuch in Milwaukee…

Aaalsoooo… Von September 2008 bis Januar 2009 absolvierte ich im Rahmen meines Studiums mein berufpraktisches Semester in den USA, genauer in Wisconsin, noch genauer in Germantown 20 Minuten von Milwaukee entfernt. In dieser Zeit fand ich in Glenn, meinem damaligen Supervisor, einen sehr guten Freund. Der Kontakt zu ihm riss nie ab und wenn ich schonmal wieder in den USA bin, dann kann man auf jeden Fall mal „Hallo“ sagen :-). Glenn und Karen wohnen mittlerweile in Indianapolis (6 Stunden südlich von Milwaukee) und kommen aufgrund unseres Besuches für ein Wochenende zurück in ihre Heimat und nächtigen wie wir bei Laura (deren Tochter) und Shawn, die in Glenns alter Hütte in Milwaukee wohnen.

Nach 5 Stunden Shopping kamen wir um 22 Uhr an, Glenn und Karen stießen gegen 23 Uhr und Justin (Glenns Sohn) um 23:15 Uhr dazu. Nach einem wirklich erfreulichen Wiedersehen ging es an die Abendplanung. Diese fing ein wenig zäh an, da außer mir und Justin, die allgemeine Müdigkeit um sich griff, was ja auch absolut verständlich war. Carina zum Beispiel war zu diesem Zeitpunkt ja schon 27 Stunden auf den Beinen, Glenn und Karen hatten einen harten Arbeitstag und eine lange Fahrt hinter sich und wir ja ein beinhartes Shopping :-). Naja guuut, im Endeffekt sind dann alle 9 Anwesenden in 2 Autos gestiegen um eine Bar in Milwaukee zu entern.



Die komplettierte Reisegruppe :-)



Karen und Laura



Uwe und Shawn




Zufälligerweise führte uns Justin zur tollen Location, in der wir damals den Silvesterabend 2009 zelebriert haben. Wie ihr auf den obigen Bildern sehen könnt hatten wir jede Menge Spaß. Ich hatte endlich mal die Gelegenheit ein paar Bierchen zu trinken, Uwe und Carina schwangen die Tanzbeinchen und Volker beobachtete alles amüsiert :-).
Da die Bars in Milwaukee nur bis 2 Uhr geöffnet haben lagen wir um 3:30 Uhr in unseren Betten (bzw. Matratzen, Couch und Luftmatratzen). Für einige von uns wurde es aber auch wirklich langsam Zeit…